Die Migration in die Cloud gewinnt für Unternehmen jeder Größe zunehmend an Bedeutung. Da Cloud-Technologie immer leistungsfähiger und kostengünstiger wird und sich als beste Wahl für die IT-Infrastruktur etabliert hat, setzen Organisationen verstärkt auf Cloud-Migrationen, um ihre Abläufe zu optimieren. Doch welche verschiedenen Cloud-Migrationsstrategien gibt es? In diesem Blogbeitrag beleuchten wir die unterschiedlichen Ansätze und ihre jeweiligen Merkmale. Wir gehen außerdem auf die Herausforderungen ein, die mit der Migration von Anwendungen und Workloads in die Cloud einhergehen, und erläutern, was Unternehmen bei ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten. Nach diesem Beitrag sollten Sie die verschiedenen Arten der Cloud-Migration besser verstehen und eine fundierte Entscheidung treffen können. Los geht's!
Definierte Cloud-Migrationsstrategie
Eine Organisation übergeordneter Plan Die Migration der bestehenden lokalen und/oder gemeinsam genutzten Anwendungsworkloads und der damit verbundenen Daten in die Cloud wird als Cloud-Migrationsstrategie bezeichnet. Die meisten dieser Pläne beinhalten eine Strategie für den Wechsel zu einer öffentlichen Plattform. Cloud-Anbieter, Beispielsweise Amazon Web Services (AWS), Google Cloud Platform (GCP), Microsoft Azure oder ein anderer Anbieter. Nicht alle Workloads eignen sich für eine Migration, auch wenn die Mehrheit der Workloads von Cloud-Migrationen profitieren würde.
Die Priorisierung der zu migrierenden Workloads und die Auswahl der jeweils optimalen Migrationsmethode sind wesentliche Bestandteile einer erfolgreichen Cloud-Migrationsstrategie für Unternehmen. Die Strategie wird in einem Pilotprojekt getestet und anhand der Ergebnisse angepasst. Um die Teams durch den Prozess zu führen und bei Bedarf ein Rollback zu ermöglichen, sollte zudem ein Strategiedokument für die Cloud-Migration erstellt werden.
Das ideale Ergebnis ist eine reibungslose Migration der Anwendungen von der aktuellen On-Premises-Infrastruktur in die erforderliche Cloud-Architektur, ohne die Verfügbarkeit der Anwendungen oder den regulären Geschäftsbetrieb zu beeinträchtigen.
Warum sollten wir eine Cloud-Migrationsstrategie anwenden?
Eine Cloud-Migrationsstrategie liefert wertvolle Erkenntnisse für den Übergang von On-Premise-Systemen in die Cloud. Sie ermöglicht es Unternehmen, zu identifizieren, welche Anwendungsworkloads weitergeführt, neu geschrieben oder ersetzt werden sollen, und die jeweils geeigneten Ziel-Clouds zu ermitteln. Unternehmen profitieren somit erheblich von der Kombination verschiedener Ansätze eines umfassenden Cloud-Migrationsplans, wodurch Kosten gesenkt und gleichzeitig Betriebsunterbrechungen minimiert werden.
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Arten von Cloud-Migrationsstrategien: Die 6 Rs
Im Allgemeinen gibt es Die 6 häufigsten Cloud-Migrationsstrategien:
1/ Re-host (Lift-and-Shift)
Re-Hosting ist eine grundlegende Methode, bei der die aktuell lokal gehosteten Inhalte in die Cloud verlagert werden. Dabei wird eine exakte Kopie der bestehenden Umgebung in eine Cloud-Umgebung derselben Art übertragen. In der Regel sind für diese Methode keine größeren architektonischen Änderungen oder Neukonfigurationen erforderlich. Alles, was in der lokalen Umgebung funktioniert hat, sollte auch in der Cloud weiterhin wie gewohnt funktionieren.
2/ Re-Plattformierung
Die Re-Plattformierung ist ein innovativer Ansatz für die Cloud-Migration, der Lift & Shift optimiert. Entwickler können so ihre Anwendungen optimieren, damit diese in der neuen Umgebung schneller und besser laufen und gleichzeitig die vollständige Integration in die Cloud-Architektur gewährleistet ist. Mit der Re-Architektur geht eine zusätzliche Komplexität einher: Programmierkenntnisse sind für einen erfolgreichen Übergang unerlässlich.
3/ Wiederkauf
Die Neubeschaffung bietet die Möglichkeit, Ihre Arbeitsumgebung in die Cloud zu verlagern. Zwar können Sie so veraltete Anwendungen durch SaaS-Lösungen ersetzen, doch stellt dies eine Herausforderung dar: Ihre Mitarbeiter müssen geschult und mit der neuen Plattform vertraut gemacht werden – keine leichte Aufgabe. Alternativ bietet sich die Migration von Lizenzen von lokalen Servern auf Cloud-basierte Server an.
4/ Aufbewahren
Sollte eine vollständige Migration in die Cloud derzeit nicht den Bedürfnissen Ihres Unternehmens entsprechen, bietet sich die Option einer Hybridlösung an. Dabei bleibt ein Teil Ihrer Infrastruktur vor Ort erhalten, während bestimmte Komponenten in der Cloud gehostet werden. Dies ermöglicht Ihnen einen späteren, flexiblen Umstieg in die Cloud.
5/ In den Ruhestand gehen
Wenn Sie für Ihre Kunden keinen Nutzen in einer bestimmten Anwendung oder einem Dienst erkennen, besteht keine Notwendigkeit, diesen weiter anzubieten. Es kann sinnvoll sein, ihn einfach abzuschalten, anstatt Zeit und Ressourcen für die Migration in die Cloud zu verschwenden.
6/ Refaktorisierung
Um mit zukünftigen technologischen Entwicklungen Schritt zu halten, könnten Unternehmen auch eine Überarbeitung bestehender Anwendungen in Betracht ziehen. Durch die Investition von Zeit und Ressourcen in die Neugestaltung ihrer Anwendungen für eine Cloud-Umgebung können sie die Kompatibilität mit neuen Innovationen sicherstellen und gleichzeitig die Zugänglichkeit im Hinblick auf potenzielles Wachstum verbessern.
Herausforderungen einer Cloud-Migrationsstrategie
Unternehmen, die in die Public Cloud migrieren möchten, benötigen eine durchdachte Strategie, die Workloads, Infrastruktur und Betrieb berücksichtigt. Ohne die sorgfältige Einbeziehung dieser Komponenten können Migrationen zu Fehlschlägen oder Verzögerungen führen; die Zusammenarbeit mit Entwicklungsteams ist für einen erfolgreichen Übergang oft unerlässlich.
Bei der Umstellung auf Cloud-Infrastruktur ist es wichtig, auch die Verwaltung bestehender Server und Anwendungen zu planen. Manche Anwendungen eignen sich gut für die Migration, andere hingegen lassen sich nicht so einfach in eine neue Umgebung integrieren. Sorgfältig sollte auch überlegt werden, was mit ausgemusterter Hardware geschieht, da dies Auswirkungen auf die Optimierung der Rechenzentrumskapazität haben kann.
Im Allgemeinen gibt es 3 kritische Faktoren worauf eine Organisation bei der Umsetzung einer Cloud-Migrationsstrategie achten muss:
+ Sicherheit: Sicherheit hat bei der Migration in die Cloud weiterhin höchste Priorität. Unternehmen müssen gewährleisten, dass ihre Anwendungen und Daten sicher bleiben und gleichzeitig alle geltenden Compliance-Anforderungen erfüllt werden.
+ Governance und Compliance: Die Vorschriften variieren je nach Region und Branche erheblich. Die Speicherung von Unternehmensdaten in der Cloud kann zwar physisch sicher sein, der Cloud-Kunde ist jedoch weiterhin dafür verantwortlich, die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen an Datenschutz und Datenaufbewahrung sicherzustellen.
+ Kostenmanagement: Halten Sie Ihre Cloud sauber und organisiert, indem Sie ungenutzte Konten, Workloads und Daten entfernen. So vermeiden Sie Ressourcenverschwendung durch unnötig duplizierte Anwendungen. Dies hilft, kostspieliges Cloud-Wildwuchs zu verhindern, indem Sie den Ressourcenverbrauch im Blick behalten.
Abschluss
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Cloud-Migration ein komplexer Prozess ist, der sorgfältige Planung und Durchführung erfordert. Unternehmen müssen ihre Workloads, Infrastruktur und Betriebsabläufe genau analysieren, um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Mit der richtigen Strategie und dem Verständnis von Sicherheits-, Governance- und Compliance-Anforderungen sowie Kostenmanagement können Organisationen die Vorteile der Cloud sicher nutzen.
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