Unternehmen, die heute KI einsetzen, müssen erkennen, dass künstliche Intelligenz aus verschiedenen Quellen im gesamten Unternehmen stammen wird – nicht nur von spezialisierten Data-Science-Teams. Laut einer aktuellen Studie von Gartner erfordert eine erfolgreiche KI-Integration eine flexible Strategie, die eingebettete KI, Bring-Your-Own-AI (BYOAI) und unternehmensinterne KI kombiniert und durch robuste Governance-Rahmenwerke koordiniert wird.
Eingebettete KI wird immer mehr zum Standard. Gartner prognostiziert, dass bis 2026 801 % der unabhängigen Softwareanbieter KI-Funktionen direkt in Anwendungen wie ERP-, CRM- und Fallmanagement-Systeme integriert haben werden. Unternehmen müssen daher prüfen, wie KI-Erweiterungen ihre bestehenden Anwendungsportfolios verbessern oder verändern werden.
BYOAI spiegelt den wachsenden Trend wider, dass Geschäftsbereiche eigenständig die besten KI-Lösungen auswählen, um spezifische Bedürfnisse zu erfüllen – Marketingteams nutzen beispielsweise generative KI zur Content-Erstellung oder Rechtsteams setzen KI für die Vertragsgestaltung ein. Obwohl BYOAI-Systeme maßgeschneiderte Funktionen bieten, birgt die Ansammlung unkoordinierter Systeme das Risiko von Redundanz, Kostenüberschreitungen und technischer Verschuldung, wenn sie nicht strategisch gesteuert werden.
Eigenentwickelte und integrierte KI-Lösungen stehen für unternehmensgetriebene KI-Initiativen, bei denen interne Teams entweder Modelle von Grund auf neu entwickeln oder externe APIs aus Basismodellen mit kundenspezifischen Integrationen kombinieren. Dieser hybride Ansatz ermöglicht es Unternehmen, KI-Lösungen individuell anzupassen und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit massiver generativer KI-Modelle zu nutzen.
Um diese vielfältigen KI-Quellen sicher zu verwalten, müssen IT- und KI-Verantwortliche Praktiken des Vertrauens-, Risiko- und Sicherheitsmanagements (TRiSM) in ihre KI-Frameworks integrieren. Kleinere Unternehmen mit weniger Projekten können mit einer manuellen Governance, einschließlich Ethikkommissionen und KI-Fachgemeinschaften, auskommen. Größere KI-Operationen erfordern hingegen TRiSM-Technologien – automatisierte “Wächteragenten”, die KI-Richtlinien durchsetzen, die Einhaltung gewährleisten und Missbrauch verhindern.
Da KI-Agenten und eingebettete Intelligenz die Unternehmenslandschaft verändern, sind Organisationen, die eine koordinierte KI-Strategie mit mehreren Quellen verfolgen, am besten gerüstet, um Innovationen voranzutreiben, Risiken zu minimieren und das volle Potenzial der KI auszuschöpfen.
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