Mit dem Übergang von der experimentellen Phase zur realen Geschäftsanwendung entsteht eine neue Berufsgruppe für die Verwaltung, Steuerung und Skalierung autonomer Systeme. Viele Experten drängen darauf, sich KI-Kenntnisse anzueignen. Branchenführer hingegen argumentieren, dass die eigentliche Chance in klar definierten Rollen liegt, die unternehmerisches Denken mit technischer Expertise verbinden.
Laut Andie Dovgan, Chief Growth Officer vonChef bei Creatio, einGenetische KI ist nicht einfach nur eine weitere Automatisierungsebene. Vielmehr verändert sie die Art und Weise, wie Arbeit in Organisationen konzipiert, ausgeführt und gesteuert wird. Daher sind vier neue Rollen prädestiniert, die Revolution der agentischen KI anzuführen. Jede dieser Rollen konzentriert sich auf Eigenverantwortung und Rechenschaftspflicht anstatt auf reine Modellentwicklung.
Das erste ist KI-Führer, Sie sind dafür verantwortlich, KI-Funktionen in geschäftlichen Mehrwert umzuwandeln. Diese Rollen umfassen die strategische Ausrichtung, die Sicherstellung eines verantwortungsvollen Umgangs mit KI und die Abstimmung von KI-Implementierungen auf die Unternehmensziele. Anstatt einem festgelegten Karriereweg zu folgen, stammen KI-Führungskräfte häufig aus Innovations-, Transformations- oder leitenden operativen Positionen.
Zweitens sind Agentenbetreiber,Sie fungieren als menschliche Aufsichtspersonen für autonome Arbeitsabläufe. Sie überwachen das Verhalten der Agenten, greifen bei Bedarf ein und gewährleisten die Einhaltung von Richtlinien, Genauigkeit und Kontinuität. Diese Rollen entwickeln sich typischerweise aus Betriebs- oder Geschäftsteams mit fundierter Fachkompetenz.
Die dritte Gruppe, KI-No-Code-Entwickler, Sie entwerfen und implementieren Agenten mithilfe von No-Code- oder Low-Code-Plattformen. Häufig stammen sie aus Teams der Geschäftsanalyse oder Automatisierung und gehen über die Dokumentation von Anforderungen hinaus, indem sie aktiv Ziele, Einschränkungen und Verhaltensweisen der Agenten gestalten.
Endlich, Workflow-Analysten Workflow-Architekten betrachten die Zusammenarbeit von Menschen und Agenten aus einer systemischen Perspektive. Ihre Aufgabe ist es, Prozesse für agentenbasierte Modelle neu zu gestalten, anstatt bestehende Workflows zu replizieren, und sicherzustellen, dass Agenten unter realen betrieblichen Rahmenbedingungen die optimalen Ergebnisse erzielen.
Wichtigste Erkenntnisse für Fachleute und Organisationen:
- Führungsrollen im Bereich der agentischen KI entstehen aus bestehenden Geschäfts- und Technologiefunktionen.
- Eigenverantwortung und Rechenschaftspflicht sind die prägenden Merkmale aller Rollen.
- Die Verwaltung von Agenten erfordert sowohl Fachwissen als auch KI-Kenntnisse.
- No-Code-Plattformen beschleunigen die Beteiligung von Nicht-Technikern an der KI-Implementierung.
Mit der zunehmenden Verbreitung von KI-gestützten Systemen in Unternehmen werden sich diese Rollen schrittweise entwickeln und nicht über Nacht entstehen. Diejenigen, die die Verantwortung für die Ergebnisse ganzheitlich übernehmen – anstatt sich auf enge technische Spezialisierungen zu konzentrieren – werden am besten positioniert sein, um die nächste Phase der KI-Einführung in Unternehmen anzuführen.
Quelle:
https://www.zdnet.com/article/4-new-roles-will-lead-agentic-ai-revolution/

